Inhaltsverzeichnis
| Was ist eine Elektrofachkraft? - Ein Kurzprofil |
| Prüfung zur Elektrofachkraft |
| Das Berufsbild der Elektrofachkraft |
| Das Gehalt der Elektrofachkraft |
| Anerkennung und Ansehen der Elektrofachkraft |
Was ist eine Elektrofachkraft? - Ein Kurzprofil
Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft baut auf zahlreiche Berufe aus dem Bereich der Elektrotechnik auf. Im Fokus der Fortbildung liegt die Vermittlung von Fachwissen und entsprechender Erfahrung. Nach der erfolgreichen IHK-Prüfung steht dem beruflichen Aufstieg nichts mehr im Wege. Kurbeln Sie Ihre Karriere an und sichern Sie sich ein höheres Einkommen!
Weiterbildung zur Elektrofachkraft im Überblick
Eine Weiterbildung zur Elektrofachkraft ermöglicht Absolventen, anspruchsvolle und wichtige Aufgaben in vielen Betrieben zu übernehmen. Der Umgang mir elektrischen Geräten und Maschinen erfordert Fachkenntnisse. Diese sind wichtig für eine kompetente Handhabung der Technik. Deshalb sind in Deutschland viele Tätigkeiten in der Elektro-Branche über DIN-Normen und Arbeitsvorschriften geregelt. Wenn in einem Betrieb bestimmte Maschinen durch Mitarbeiter bedient und gewartet werden sollen, brauchen sie oftmals die Qualifikation als Elektrofachkraft.
Die Unfallverhütungsvorschrift BGV A3 legt fest, welche Kenntnisse und welches Fachwissen erforderlich sind, um als Elektrofachkraft zu arbeiten. Besonders wichtig sind hier Berufsausbildung und -erfahrung.
Folgende Bildungsabschlüsse gelten im Regelfall als ausreichende fachliche Qualifikation, um bereits als Elektrofachkraft eingestuft zu werden.
- Elektroingenieur
- Elektrotechniker
- Elektromeister
- Elektrogeselle
Doch auch in anderen Arbeitsbereichen besteht oftmals ein Bedarf an elektrotechnisch geschultem Personal. Beispielsweise wenn ein Tischler seinem Kunden eine Küche einbaut und dabei auch den Herd anschließen soll. In diesem Fall ist eine Weiterbildung zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ unentbehrlich.
Für die Weiterbildung zur Elektrofachkraft bedarf es keiner bestimmten Form der Schulbildung. Die Bildungsträger knüpfen aber selbst bestimmte Bedingungen an den Zugang zur Weiterbildung. Üblicherweise gelten die folgenden Voraussetzungen:
- Abgeschlossene Ausbildung in einem technischen Beruf
- Einschlägige Berufserfahrung, bestenfalls mehrjährig
Typische Kenntnisse, die bei der Fortbildung zur Elektrofachkraft vermittelt werden:
- Schutzmaßnahmen
- Grundlagen Erste Hilfe
- Grundlagen der Elektrotechnik
- Aufbau, Verdrahtung und Überprüfung von Schaltungen
- Wirkung und Gefahr von Strom
- Fehlersuche und Dokumentation
- Elektrische Teile und Anlagen
- Fachbezogene Vorschriften
Eine Weiterbildung zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ qualifiziert in einem bestimmten Fachgebiet der Elektrotechnik. In „ihrem“ Gebiet sind die Elektrofachkräfte dann Spezialisten. Eine generalistische Ausbildung als Elektrofachkraft ist naturgemäß nicht möglich. Denn das Feld der Elektrotechnik ist vielfältig und durch vielerlei Normen, Vorschriften und technische Besonderheiten geprägt.
Wegen der unterschiedlichen Anforderungen der elektrotechnischen Berufe sollte sich die angehende Elektrofachkraft für einen Fachbereich entscheiden. Die Spezialisierung erfolgt auch unter Berücksichtigung der bisherigen Ausbildung und des Bedarfs im Betrieb. Für die Weiterbildung zur Elektrofachkraft ist außerdem Interesse für theoretische und praktische Tätigkeiten von Vorteil.
Prüfung zur Elektrofachkraft
Unabhängig davon, ob die Weiterbildung vor Ort oder durch ein Fernstudium absolviert wird, endet sie mit einer Prüfung des zuständigen Bildungsträgers. Dies sind meistens die Industrie- und Handelskammern (IHK). Besteht die angehende Elektrofachkraft die IHK-Prüfung, so erhält sie ein Zeugnis über den Abschluss. Personen, die auf die IHK-Prüfung verzichten, bekommen eine Bescheinigung über die Teilnahme oder ein entsprechendes Zertifikat. Welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um zur IHK-Prüfung zugelassen zu werden, richtet sich nicht nur nach dem gewählten Einsatzgebiet, sondern auch nach den Bestimmungen des jeweiligen Anbieters. Auf jeden Fall aber muss die Teilnahme an den Modulen und Lehrgängen nachgewiesen werden. Grundsätzlich gliedert sich die IHK-Prüfung in einen schriftlichen und einen praktischen Teil.
Das Berufsbild der Elektrofachkraft
Die Bandbreite des Berufsbilds reicht vom Kundendienst bis hin zur Wartung und Instandhaltung von Maschinen. Grundsätzlich kann eine Anstellung überall dort erfolgen, wo elektrische Anlagen zum Einsatz kommen. Typische Arbeitgeber sind industrielle Betriebe, Handwerks-Firmen oder sonstige dienstleistende Unternehmen. Oft gehen die Elektrofachkräfte einem anderen Hauptberuf nach, sind zusätzlich aber für die elektrische Montage und Schaltung zuständig. Oder sie bekleiden in ihrem Betrieb die Stellung, die über Sicherheit und Einhaltung der Rechtsvorschriften im elektrischen Bereich wacht.
Denkbar sind Tätigkeiten in den Bereichen:
- Heizungstechnik
- Fahrzeugtechnik
- Metalltechnik
- Abwasser- und Wasserversorgungstechnik
- Tischler- und Schreinerhandwerk
Das Aufgabenfeld des Elektrofachwirts umfasst neben handwerklichen Tätigkeiten auch Planung, Organisation und Inbetriebnahme. Um den speziellen Anforderungen des Berufs gerecht zu werden, ist die regelmäßige Weiterbildung für die Elektrofachkraft unverzichtbar. Dies liegt an der zügig fortschreitenden Entwicklung in diesem Bereich. Machen Sie sich deshalb mit Neuerungen vertraut und informieren Sie sich über neue Techniken und Methoden. Gerade bei den sich oft ändernden Normen besteht eine Informationspflicht für die Elektrofachkraft.
Das Gehalt der Elektrofachkraft
Der Verdienst der Elektrofachkraft ist von Arbeitgeber zu Arbeitgeber verschieden. Die Höhe des Einkommens richtet sich dabei nicht nur nach den individuellen Fähigkeiten, sondern auch nach Berufserfahrung, dem Verantwortungsgrad sowie dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Werden Zulagen und Sonderzahlungen gewährt, fällt der jährliche Lohn noch einmal um einiges höher aus. Das durchschnittliche Gehalt einer Elektrofachkraft weist eine Spanne von 1.800 bis 3.100 € brutto pro Monat auf. Oftmals findet die Bezahlung des Elektrofachwirts nach einem Tarifvertrag statt. Auch hier erfolgt die Eingruppierung auf der Grundlage der persönlichen Qualifikation sowie des Aufgabenbereichs.
Anerkennung und Ansehen der Elektrofachkraft
Durch die eindeutige rechtliche Regelung nehmen Sie als Elektrofachkraft eine sehr bedeutsame Stellung ein: Ohne Ihre Kompetenz dürfen manche Arbeitsschritte schlichtweg nicht vorgenommen werden. Aus diesem Grund erfahren Sie nach Abschluss der Weiterbildung eine besondere Anerkennung. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht nur als Elektrofachkraft tätig sind, sondern hauptberuflich einer anderen Beschäftigung nachgehen. Die Schnittstelle zwischen beiden Berufen bietet Ihnen und potenziellen Kunden jede Menge Vorteile: Zum Beispiel kann auf eine zweite Fachkraft verzichtet werden. Damit sparen Sie dem Auftraggeber eine Menge Geld und Aufwand. Das wiederum macht sie zum geschätzten Fachmann und Geschäftspartner.
Jetzt kostenlos Infomaterial anfordern!
So geht es: Informationen der Fernstudienanbieter anfordern und vergleichen!


Kostenlos Infomaterial anfordern
Fordern Sie jetzt das kostenlose Infomaterial der Fernstudienanbieter an und vergleichen Sie die Angebote in Ruhe zu Hause:



